Was passiert gerade?

Die ganze Idee ist beweglich. Sie steht und fällt mit den Entscheidungen der einzelnen Frauen. Lest hier die aktuellen Entwicklungen nach.


Vormerken: Das nächste Vorbereitungstreffen für neue Weltfahrerinnen findet vom 11.-13. Oktober 2019 auf Schloss Martinfeld im Eichsfeld statt. Alle Interessierten melden sich hier: crew@weltfahrtenstaffel.de


September 2019

Armenische Berge und Torte in Tiflis

"Unseren Einzug ins kleine Apartment in Tiflis feiern wir mit Pfannkuchen und dem letzten Schluck armenischem Cognac. Wir blicken auf unsere letzte Fahrt zu siebt zurück:
Das Geghamgebirge war ein guter Abschluss und ist repräsentativ für unsere fabelhafte Zeit in Armenien.
Östlich von Jerevan begeben wir uns wieder auf nette 3000 Meter. Die Berge, die wir durchwandern sind erst lila, dann gelb und dann sehen wir links und rechts Geröll und Felsvorsprünge, die unseren Weg säumen. Während in Dilijan alle Sommerresidenzen kleine Steinhäuser waren, kommen wir jetzt täglich an Steilzelten vorbei, in denen Menschen wohnen, die Schaf- und Kuhherden über die Bergwiesen treiben. Die pflichtbewussten Hütehunde machen uns immer weniger aus, wir sind laut, haben Steine und Lust mehr von dieser beeindruckenden Landschaft zu sehen. Trotz Krankheiten schaffen wir unseren geplanten Fahrtenabschnitt. Die Einladung einer wunderschönen alten Frau berührt uns sehr. Und auch den Bergen nach diesen letzten Wandertagen Tschüss zu sagen fällt uns schwer. 
 Wir trampen von Garni bis kurz vor die georgische Grenze, verbringen einen letzten Abend mit geschenktem Essen am Rand der Straße, die uns am nächsten Tag nach Tiflis bringt.
 Die letzten gemeinsamen Tage teilen wir so auf, dass die Fahrtenplanung uns nicht von schönen Momenten und Schlenderreien durch Tiflis abhält und freuen uns auf den 13., den wir uns für all die guten Basare, Torten und das Gelächter und die Abschiedstränen frei halten.
 Ab dem 14. September dann zu fünft! Die gemeinsamen Wochen sind verflogen und Staffel drei macht sich bereit übers Kaspische Meer zu tingeln. Oktober in Kasachstan!"


August 2019

Drei Wochen Wanderung im Dilijan Nationalpark
"Schönste Natur mit steilen Felsklippen und urigen Wäldern, kühle Flüsse und Seen aber auch Hochsommertemperaturen über der Baumgrenze. Mal einsame Schlafplätze mit tollsten Aussichten, dann abendliche Feuer mit Hirtenbesuch, Akkordeon und Melone, abenteuerliche Begegnungen mit Hütehunden und Entspannen beim "königlichen Fisch" am Sewansee. Ulkige Minimärkte, fröhliche Geburtstagstortenschlemmerei, viel Gesang und Gelächter. Pures Fahrtenglück also!"

 

armenische Fahrtenlyrik von torja


|| sechszehnter august, dilijan

die fuesse sind wach
wege am bach die arme kurz teilen
wir haben die weile das wasser
den krach
kopf in baumloser hoehe und lach
ueber distel und schweine und uns

|| neunundzwanzigster august, sevan see

in rille elf von links
begegnen sich kaffee arabisch und gurkenwasser
was die cordhose schlicht
ueber sich ergehen laesst

zum stieleis empfehlen wir heute
schlafsack und fisch
weissfleisch und im licht schuppengold
belegen den titel
royal


August 2019

Das große Wiedersehen in Yerewan!

"Wir sehen uns in Armenien!" So haben sich die Mädels zuletzt in Ostwestfalen von einander verabschiedet. Und nun sind sie da. In drei Grüppchen waren sie unterwegs und sind nun vereint. Juchu. Sie schreiben über ihr Zusammentreffen:

 

Zum frühen Abend kommen monchhi, pianne, skip und nuro in Yerevan am Platz der Republik an. Und da sie fest davon ausgehen, dass torja, Bente und Flora niemals in nur einem Tag von der Türkei angetrampt kommen, ziehen sie flott weiter gen Unterkunft. Plötzlich stellt sich heraus, dass die drei anderen doch schon lange am Treffpunkt lungern. Fast schon hysterisches Gewusel bricht aus und mit Gitarre beladen rennen sie laut kichernd zurück zum Platz. Flora entdeckt sie als erste und für beide Parteien zeigt sich ein lustiges Bild: Die einen beobachten, wie vier Frauen sich im Zickzack über die belebte Straße und durch Fußgängermassen schlängeln, die anderen steuern auf torja zu, die wie ein Leuchtturm hinter einem Springbrunnen steht und fassungslos immer wieder die Hände über den Kopf hebt.

Aus dem Nichts taucht Bente auf und dann liegen wir uns alle in den Armen. Ein erstes gemeinsames Lied wird gesungen, monchhi verspielt sich ob Rührung oder Überforderung so oft wie schon lange nicht mehr. Den ganzen Weg zurück zum Hostel, dann Kochen, dann Essen und bis spät in die Nacht wird gequasselt, geplappert und getratscht.
Am Tag darauf werden alle Rucksäcke kollektiv auf den Kopf gestellt und das Gruppengepäck spielt Ringelreigen. Die letzten Passbilder werden geknipst und Knöpfe bis Proviant gekauft. Nun sind alle Dinge für einen morgigen Tramp in den Nationalpark Dilijan geschnürt. Wir können es kaum erwarten in dieser neuen trubeligen Runde gemeinsam wandern zu gehen.


Juli 2019
Unsere Pionierinnen Ronja und Knopf sind wieder zu Hause!
Die beiden kamen rechtzeitig zu einer Wandervogelhochzeit, wo viele sie froh empfingen! Das war ein schönes Wiedersehen mit den beiden braungebrannten und fahrtenfrohen Frauen. Hier schicken die beiden einige Zeilen zur Heimkehr:

Unsere Rückreise ging von Ulan-Bator aus mit der Transib sechs Tage durch Russland bis nach Helsinki. Von da aus ging es langsam
trampend bis zum Nordkapp, wo wir ein paar Tage zu Mittsommer blieben und komplett aus jeglichem normalen Tagesrythmus fielen, denn ob es 2 Uhr oder 14 Uhr war, machte vom Stand der Sonne keinen Unterschied.
Während des Trampens lernten wir viele tolle und sehr unterschiedliche Leute kennen, wurden oft eingeladen und nahmen
noch Feines mit: Klettern in einem Nationalpark und klassische finnische Sauna mit anschließendem Abkühlen im See.

Zurück in Deutschland lernten wir zu schätzen, dass es nachts mal wirklich dunkel wird und noch so einiges anderes.

Unseren letzten Abend verbrachten wir auf einer wunderbaren Wiesenhochzeit und somit war das Wiederkommen wunderschön.
Knopf

Und plötzlich ist man wieder daheim und alles ist vertraut. Man kennt jede Ecke und doch ist es anders. Es ist soviel passiert, was man nicht mitbekommen hat, soviel Neues. Das komischste aber ist, nach sechs Monaten mal wieder allein zu sein.
Mein erster Weg führt mich einmal durch den Garten, alles Neue und Alte bestaunen und allen Hallo sagen.
Ronja


8.Juli 2019

monchhi und pianne schreiben aus Usbekistan

Wir senden euch liebe Grüße aus dem viel zu heißen Nukus, unserem letzten Stop in Usbekistan.
In Kirgisien haben wir mehrere kurze Wanderungen sowohl im steilen Gebirge als auch im grünen, hügeligen Vorland unternommen. Der Blick aus dem Tarp zeigte manchmal Pferdebeine und die dazugehörigen Reiter luden uns in ihre Jurten ein. Vor der Weiterreise gen Usbekistan gönnten wir uns  einen Tag Strandurlaub am Issyk kul.
Usbekistan umfängt uns nun mit Sommerhitze und Höchsttemperaturen. Gegen die damit einhergehende Trägheit ankämpfend, bestaunen wir in blaue Mosaike gehüllte Gebäude, essen Melonen und reisen dennoch in flottem Tempo weiter Richtung Westen.


19.Juni 2019

Moncchi und Pianne schreiben aus Kasachstan und Kirgisien

Die Wochen fliegen an uns vorbei. Der Süden Kasachstans hat uns länger gehalten als geplant. Im Sharyn Canyon haben wir
im Licht der aufgehenden Sonne ausgiebig gefrühstückt. Am Ufer des Turgen lasen wir unsere aktuelle Fahrtenlektüre zum
Geräusch des prasselnden Regens. Von der kasachischen Gastfreundschaft wurden wir mehrfach reich beschenkt und herausgefordert.
Nun kraxeln wir durch Kirgisiens Berge, lassen uns weiterhin zu Tee und Fleisch einladen, schlürfen aber auch mit Freuden kaltes Gebirgswasser.
 Internet gleich aus!
MoPi

 


06.Juni 2019

Ronja und Knopf schreiben aus der Mongolei:

Nach zwei wunderschönen Wochen zu viert, heisst es leider schon allzu bald wieder Abschied nehmen.

Für uns ( Ronja und Knopf) ging es zur Zwangspause, um Knopfs Borelliose auszukurieren, ins Grüne, wo wir einen traumhaften Lagerplatz finden und es uns gut gehen lassen. Erholung muss halt auch mal sein!

Nun verlassen wir auch dieses Land, wie immer nach einer viel zu kurzen Zeit. Und machen uns mit der Transib auf den Weg nach Helsinki um langsam über Skandinavien zurück nach Deutschland zu kommen. 

Ganz liebe Grüße, Knopf und Ronja


02.Juni 2019

Die dritte Staffel macht sich bereit:

 

Huch, das sind ja tatsächlich nun plötzlich nur noch zwei läppische Monate bis unser nächster Haufen (also Flora, Nuro, Skip, Bente und Torja) loszieht, um Pianne und Monchhi in Jerewan zu treffen. Es wurde also dringend Zeit, dass wir uns alle nochmal in Göttingen treffen, um gemeinsam über analogen und virtuellen Landkarten die rauchenden Köpfe zusammenzustecken und die Internetforen nach verborgenen Infos dazu zu durchforsten, wie man das längste Russlandvisum bekommt, mit dem Frachtschiff von Dubai nach Mumbai übersetzen könnte oder ob man im November in Kirgisistan noch trampen kann. Wir waren oft eingeschüchtert von der dicken Wolke Unwägsamkeiten, in die wir bald so munter eintauchen werden und trotzdem zugleich aufgedreht vor wilder Vorfreude auf all die nahenden Abenteuer. Die letzten Tage in der Heimat werden für uns sicher rasend schnell vergehen, sind sie doch so pickepackevoll mit Pfingstlagern, Abifeiern, Bachelorarbeits- Abgabeterminen und vielen guten Menschen, die noch verabschiedet werden wollen.Also daway, daway!!


19.Mai 2019

Pianne, Monchhi, Ronja und Knopf schreiben aus der Mongolei:

 

Unser Lieblingslied auf diesem Fahrtenabschnitt ist ganz klar “Dunja” mit der passenden Liedzeile “Schnee im April ist oft schon gefallen, wer kann schon sagen, ich seh den Mai”. Drei Mal holt uns in den vergangenen zwei Wochen eine Schneefront ein, vergraebt entweder die Jurten, in die wir uns gefluechtet haben, mit einer dicken weissen Schicht, oder aber beschehrt uns eine schlaflose Nacht im Tarp. Dennoch oder vielleicht  gerade dem Wetter zum Trotz begluecken uns drei erkaempfte Wandertage, die wir von Kharkhorin bis nach Bat Uelzi laufen, besonders. Die Augen ruhen sich auf dem Horizont der weiten Ebenen aus, Pferde und Schafherden sorgen fuer Abwechslung im Landschaftsbild. Wir queren bei starkem Wind einen Fluss, werden unverhoffte Zuschauer  eines Pferdewettrennens und bekommen unfreiwillig und nach kompletter Fehlkommunikation einen Wasserfall gezeigt, obwohl wir doch eigentlich eine Unterkunft suchen.

Ganz liebe Grüße von uns Vieren!


10. Mai 2019

Pianne, Moncchi, Ronja und Knopf treffen sich in Ulan Bator:

Jetzt sind wir endlich zu viert!


9. Mai 2019
Knopf und Ronja schreiben:
Der Weg in den Süden, um in den Norden zu kommen


Das sagt sich mal eben so, doch für uns bedeutete es folgendes: Fünf Länder in vier Wochen durchqueren, um im Mai in der Mongolei Moncchi und Pianne zu treffen, worauf wir hinfieberten.
Der Ländertrip begann für uns in Indien, wo wir schon länger blieben als geplant. Aber es war einfach viel zu schön! In Darjeeling konnten wir - umringt von Teefeldern - schon China sehen. Es war ein wenig frustrierend, dass wir die ganze Zeit nebenan waren, aber einen riesigen Umweg machen mussten, um einreisen zu dürfen.
Das Gefühl vor einem Elefanten zu stehen, ihm über den Rüssel zu streicheln und mit einem Babyelefanten zu kuscheln ist einfach unbeschreiblich. Auch die Magie der ,,living root bridges", nah der Grenze zu Bangladesch, können wir kaum in Worte fassen. Es sind Brücken, die über Jahrzehnte hinweg aus den verflochtenen Wurzel von Gummibäumen wachsen.


Von dort aus ging es in die buddhistische Hochburg Myanmar, wo wir fast nur Grün, Mangos und vergoldete Pagoden sahen. Durch einen - sagen wir mal etwas blöden Zwischenfall -  gerieten wir in eine ,,restricted area", doch die Situation blieb zum Glück entspannt. Alles ging gut und trotz eines noch größeren Umweges, den wir nun machen mussten, kamen wir flott nach Thailand. ,,Everything is possible" haben wir in der letzten Zeit gelernt, auch wenn uns ungefähr jeder das Gegenteil erklärt. Es reicht, wenn man daran glaubt. Das taten wir und es klappte. Von Nepal nach Kunming in China zu trampen, was angeblich UNMÖGLICH ist, klappte ziemlich gut. Wir schafften an einem Tag zwischen 50km und 500km, da die Straßenverhältnisse teilweise spektakulär waren. Und auch hier trafen wir so viele interessante und nette Menschen.


Der Blick nach Thailand und Laos fiel zwar kurz aus, aber war trotzdem schön. Nur in Myanmar mit Temperaturen bis 43°C war es uns doch einen Tucken zu warm um ständig auf den Beinen zu sein.
Dann kamen wir nach China, es war etwas weniger warm und ging endlich gen Norden. Leider stellten wir fest, dass sich einige negative Vorstellungen von China bestätigen, wie zum Beispiel das spezielle Essen und die Masse an riesigen Hochhäusern. Die Kommunikation brachte uns manches Mal an den Rand der Verzweiflung, da niemand uns verstehen wollte. Aber wir trafen auch viele hilfsbereite Leute und waren vom vielen Grün in den Städten begeistert. Nach einem zweitägigen Tramp durch die mongolische Steppe trafen wir nun sogar doch früher als erwartet Moncchi und Pianne in Ulan Bator und sind endlich zu viert!

Gute Grüße!
Knopf und Ronja


19. April 2019

Grüße aus Irkutsk

Pianne und Moncchi schreiben:

"Wir senden euch viele Gruesse aus Irkutsk, von wo aus wir morgen - ganz nach den Motto "Im Mai in der Mongolei" Richtung Ulan Bator aufbrechen.

Moskau
Die riesige Stadt hat uns verschluckt: die tiefe, tiefe Metro in pompösem Mamorglanz oder Jugendstil und stets mindestens einem knutschenden Pärchen auf der Rolltreppe. Topp - die Wette gilt!
Auch oberirdisch überirdischer Prunk: Kirchen mit Weihrauch und Gesang. Gesegnetes Trinkwasser zu schrillen Bonbons und teurem Hipsteressen als karge Fahrtenverpflegung.
Weiter geht es mit der Transsibirischen Eisenbahn vier Tage gen Osten.

Irkutsk und Baikalsee
Wir schlendern durch die historische Innenstadt und bestaunen die reizenden Holzhäuschen. Das besser werdende Wetter lockt uns zum Baikalsee. Dort sind die Aussichten so, wie wir uns eine Nordpolexpedition vorstellen. Zugefrorener See so weit das Auge schaut, Eisberge türmen sich am Ufer, am Horizont blitzen weiße Berggipfel. Wir stapfen durch Schnee und plötzlich lässt der Frühling sich doch noch blicken! Warmer Wind, erste Blumen, schmelzendes Eis. Bei einem abgelegenen Hof werden wir zu einer Milch eingeladen. Unser Liederbuch wird nach russischen Lieder durchforstet und die vorhandenen mit viel Gekicher kommentiert. Unsere Gastgeber durchsuchen ihre staubige CD-Sammlung nach würdigeren Perlen. Diese erste Wanderung ist quasi Fahrten-konzentrat, inklusive Abenteuer an Steilklippen.
Es grüsst fröhlich,
das doppelte MoPchen (moncchi und pianne)


15. April 2019

So sieht man aus, wenn man sein Leben lang auf Weltfahrt war! Und das wäre auch fast in unserem Sinne: Wir möchten mit unserer Fahrtenstaffel eine Institution schaffen, die immer weiter läuft. Also, wenn ihr jetzt noch zu jung seit: Ihr könnt auch nach 2020 noch einsteigen.

 

Die rauchenden Frauen kamen auf einer Postkarte aus Nepal zu uns. Ronja und Knopf: Wir danken euch! Wie herrlich von euch zu hören!

 

Sie schreiben: "Wir sitzen gerade auf einem ziemlich hohen, also für nepalesische Verhältnisse eher kleinen Berg und genießen die Aussicht."

 

Genau so soll es sein. Genießt es. Es ist eure große Fahrt!


11. April 2019

Pianne und Moncchi brechen auf

Nach einer kleinen aber rauschenden Abfahrtssause in Berlin steigen die nächsten zwei Weltfahrerinnen in den Zug gen Moskau und dort in die Transsibirische Eisenbahn. Sie werden nicht nur in der russischen Hauptstadt sondern auch am Baikalsee Station machen. Die anderen Mädels treffen sie vorraussichtlich in Ulan Bator. Dann ist die Truppe zu viert.


Ende März 2019

Farbenzauber und grüne Wälder

Ein Zeitsprung später: Wir sind in Nepal! Ein Land das kaum unterschiedlicher sein könnte: bunt, voll, chaotisch und wunderschön.

Zufällig kommen wir genau zum traditionellen Holi an: Kunterbuntes Tanzen in der Sonne. Die Party erstreckt sich über ganz Kathmandu. Von Pokhara aus wandern wir und genießen das üppige Grün der Wälder und die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Annapurnas. Leider gibt es in Kathmandu wieder super viele Botschaften, die besucht werden wollen und einiges zu organisieren, sodass wir mehr Zeit hier verbringen als uns lieb ist. Aber wir können wir im nepalesischen Scoutcenter wohnen, was auch sehr interessant ist.

Wir senden euch frohe Fahrtengrüße!

ronja & Knopf

 


27. März 2019

Treffen auf Burg Ludwigstein

Danke liebe Beräuner-Mannschaft! Es war ein rauschendes Burgwochenende.

Pianne berichtet: Ein paar neue Gesichter haben bei uns Weltfahrerinnen reingeschnuppert. Wir haben Aufgaben und Zuständigkeiten sortiert. Pirkko übergab uns feierlich den Staffelstab, der bald mit mir und monchhi aufbricht. (Es ist kein Stab….ratet mal, was in der hübschen Tasche steckt!) Jede hat nun ein Logbuch und wir haben uns Gedanken zu Kommunikation und Gruppendynamiken gemacht. Auch Rührung und Sorgen vor der großen Fahrt hatten ihren Platz. Abends haben wir richtig fahrtenfiebrig wunderbar miteinander gesungen und gefeiert. Am Sonntagmorgen sind wir mit wildem Gesang verabschiedet worden - Hälse und Füße ein bisschen rau vom Singen, Tanzen und vor Rührung.

 


Februar und März 2019

Ronja und Knopf berichten aus dem Iran:

Von Anfang an hat uns die iranische Gastfreundschaft begeistert und uns einen großaritgen Einblick in diese Kultur ermöglicht.  Auch wenn wir uns manchmal nach etwas Ruhe gesehnt haben.

Wir reisten von Täbris über Sanandadsch, Teheran, Rāmsar, Isfahan und Yazd nach Schiras.

Dieses vielfältige Land haben wir kennen und lieben gelernt. Landschaftlich: von Kurdistan übers kaspische Meer bis in die Wüste, wie auch kulturell: bunte turbulente Basare und Städte, so viele neue Eindrücke über den Islam. Und wir haben gesehen wie es ist unter so vielen Regeln zu leben.

Ein unglaublich schöner, voller und anstrengender Monat!

 


13.Februar 2019

Die erste Meldung von unterwegs

Liebe Leute!
Nach unserem Start in Istanbul sind wir nun die ersten Wochen richtig auf Fahrt, und zwar auf dem Lykischen Weg im Süden der Türkei. Wir haben eıne sehr gute Zeit ın wunderschöner Landschaft und mit vielen tollen Begegnungen. Das Wetter ist wechselhaft: Wir wandern in Hagelstürmen aber konnten auch im Mittelmeer baden. Die Route ging von Fethiye durch Kaş und Demre Richtung Antalya. In der Zwischenzeit sind unsere Visa für den Iran eingetrudelt, dorthin machen wir uns jetzt auf.
Ganz viele liebe Grüße!
ronja & Knopf


19.Januar 2019

Istanbul, wirf uns gen Osten! Die Fahrtenstaffel startet!

Knopf (CPD) und Ronja (Laninger Wandervogel) treffen sich in Istanbul und eröffnen damit die Weltfahrtenstaffel! Es herrschen frische 9 Grad, aber schwarzer Tee und und Fahrtenfieber wärmen die beiden ersten Weltfahrerinnen. Im letzten halben Jahr haben sie sich gut vorbereitet, Material getestet, eine Route ausgetüftelt und zu guter Letzt die Siebenmeilenstiefel geschnürt.
Wir fiebern mit euch und wünschen einen fabelhaften Fahrtenstart!


16.Januar 2019

In drei Tagen fliegt Knopf nach Istanbul und eröffnet damit die Weltfahrtenstaffel.

In Istanbul wird sie Ronja treffen, die die letzten Wochen in Griechenland verbracht hat.

Wir sind alle aufgeregt und es werden noch schnell allerlei Päckchen hin und her geschickt.

Bald geht es los!

 

Unser nächstes Treffen wird beim Beräunertreffen vom 22.-24.März 2019 auf der Burg Ludwigstein stattfinden.


6.Januar 2019

Ein pralles Wochenende liegt hinter den Weltfahrerinnen. Sie trafen sich in Hamburg um ihre Fahrtenhemden zu nähen. Neben allerlei Handwerklichen Fragen war auch Raum für die Begegnung der Einzelnen. So haben sich alle schon einwenig kennenlernen können. Und am allerbesten ist, dass dabei auch noch wunderschöne Fahrtenhemden entstanden sind. 


Oktober 2018

Unser letztes Treffen auf Burg Ludwigstein hat Neuigkeiten gebracht und uns auch ein paar Stellschrauben des Projektes gezeigt, an denen wir drehen müssen. Nun steht fest, dass Ronja und Knopf im Januar 2019 die Fahrtenstaffel eröffnen und gen Griechenland und Türkei aufbrechen. Auch sind wir bei der Route und den Anschaffungen gut voran gekommen. Neue Mädchen haben sich zur Gruppe gesellt und einige haben sie wieder verlassen. Der feste Kern steht und wir können sagen: Diese Mädchen haben es in sich! Fleißig werkeln sie an der Route, lernen Sprachen und bereiten ihre Abwesenheit vor. Pirkko und Jenna verabschieden die ersten bald frohen Mutes in Richtung Süd-Ost.


03.09.2018

Der Fahrtensommer neigt sich dem Ende zu und unser Septembertreffen steht schon vor der Tür.

In den letzten Tagen hat sich so Einiges getan.

Von der ersten Fahrtengruppe ist nur noch Ronja übrig geblieben. Die anderen drei sind wieder abgetaucht.

Das ist natürlich schade, zeigt aber auch, dass man nicht aus Versehen auf Weltfahrt geht.

Es wird sicher noch mehr Planänderungen und Unwägbarkeiten geben auf dem Weg in die Welt hinaus.

 

Die erste Fahrtengruppe der Weltfahrtenstaffel wird also nach neuesten Erkenntnissen im Januar 2019 starten!

 

Unser Treffen auf der Burg Ludwigstein vom 21.-23.September findet weiterhin statt

und wir freuen uns darauf mit euch zu planen und zu feiern!


25.06.2018

Die Weltfahrtenstaffel hat Fahrt aufgenommen!

Unser Vorbereitungstreffen ist vorbei und wir sind viele Schritte weiter.

Die erste Fahrtengruppe ist auf vier Fahrtenschwestern herangewachsen, die wir im September verabschieden werden.

Die Losgehfeier steigt auf der Burg Ludwigstein im Rahmen der Feierlichkeiten "100 Jahre Frauenwahlrecht".

 

Der zeitliche Verlauf der Staffel steht bis August 2020! Hier könnt ihr euch den Zeitstrahl anschauen.

Und auch die Route ist schon in unserer Vorstellung gewachsen. Bald könnt auch ihr sie euch ansehen.

Doch denkt nicht, dass nun alles fertig ist und wir schon voll besetzt sind.

Wir suchen immer noch Frauen mit Fernweh!

Für Alle, die das Treffen im Juni verpasst haben, ist die Losgehfeier im September die nächste Gelegenheit uns alle kennenzulernen.

Im Januar 2019 wird es dann ein weiteres Vorbereitungstreffen geben.


08.Juni 2018

Inzwischen haben sich viele Weltfahrerinnen bei uns gemeldet.

Es ist ein bunter Haufen geworden.

Damit ihr euch alle kennenlernen könnt, bevor ihr euch an irgendeinem Ort in der Welt wiederseht,

ist es besonders wichtig, dass alle Interessierten zum Vorbereitungstreffen kommen.

Wir treffen uns am Freitagabend, 22.6. um 21 Uhr in der Jurte der Weltfahrtenstaffel.

 


06.April 2018

Der Termin für unser Vorbereitungstreffen steht fest.

22.-24.Juni 2018

Wir treffen uns auf der Burg Ludwigstein.

An diesem Wochenende findet auf der Burg der DreiEckenKreis statt.

Wir freuen uns über jede Bummlerin, die sich zu uns gesellen möchte.

 


26.Februar 2018

Vor einer Woche war unser Vorbereitungstreffen. Wir waren in Gedanken in der ganzen Welt und eigentlich in einer Hütte in den Kassler Bergen. Nach dem Wochenende steht nun das Gerüst. Die ersten beiden Weltenbummlerinnen haben sich gefunden. Merle und Ronja aus dem Laninger Wandervogel sind fest entschlossen im September 2018 zu starten. Von einigen Anderen haben wir die Vorstellungen über den Fährtenzeitraum bekommen, sodass wir uns an die Planung der Staffel machen können. 

 

Merle und Ronja feilen noch an der Route. Aber wir konnten schon einige Ländernamen erlauschen. Griechenland, Türkei, Iran, Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan und die Mongolei waren auf alle Fälle dabei. 

 

Der nächste Schritt ist ein weiteres Vorbereitungstreffen auf der Burg Ludwigstein im Juni. Den genauen Zeitpunkt haben wir noch nicht festgelegt. Und wir sind auf der Suche nach weiteren Weltenbummlerinnen!