Fahrtenschwestern

"Leg deine Hand in meine, wenn du willst."

Adina

*ist gerade unterwegs*

Hallo, ich bin Adina und komme vom Stamm Alanen aus dem BdP-BBB. 

Diesen Sommer beende ich mein Studium in Potsdam und bin dann nach 6 Jahren (teil der Stammesführung) endlich mal nicht mehr an einen Ort gebunden! Und das werde ich mit der Weltfahrtenstaffel und natürlich tilla voll auskosten. Über die ganze Zeit meines Studiums überkam mich immer wieder das Fernweh und ich bin glücklich sagen zu können, bald kann ich es stillen und das nicht nur in dem ich andere Länder und Kulturen kennen lerne, sondern auch indem ich die alte Tradition der Fahrtenschwestern weiter trage. Endlich wieder frei von Zeitstress und nervigen Medien, sich von einem Ort zum anderen tragen zu lassen und dabei auf dem Weg der Reise immer ein bisschen mehr sich Selbst zu begegnen, darauf blicke ich voller Aufregung und Freude. Freude auch darauf, dass die Planung jetzt endlich losgehen kann und wir uns trotz der unsicheren Gesundheitslage der Länder nicht abschrecken lassen! Mal sehen, was die Zukunft bringt, doch die Vorfreude wird mich bis dahin begleiten, wärend ich Tag für Tag auf die Vollendung meines Studiums hin arbeite.

tilla

*ist gerade unterwegs*

hey! Ich bin tilla, 23 und werde zum Sommer dem schönen Leipzig den Rücken zukehren. Denn meine Füße wollen auf Fahrt gehen, nach anderthalb Jahren Pandemie besonders weit. Ich habe meine Wurzeln im VCP Sachsen, und fühle ich mich überbündisch zwischen Schwarzzelten, Rauch und fetzigen Liedern am wohlsten.

Zusammen mit Adina wilde Pläne in Zeiten gemäßigten Alltags zu schmieden, fühlt sich gerade ungewohnt aufregend an und erfüllt mich mit einer riesen Vorfreude. Wie toll wäre es bitte, im Herbst durch Frankreich und Spanien zu ziehen und mit alten Bekannten und neuen Begegnungen am Abend zusammen zu kochen und zu singen...

Ich möchte achtsam die Reisemöglichkeiten nutzen, die sich aktuell bieten und muss für meine Weltfahrt nicht in die Ferne schweifen. Denn jeder Mensch trägt genug Abendteuer, Sehnsucht und Träume in sich, die gemeinsam und in der Natur erlebt werden können.

 


Estella

*ist wieder zu Hause*

Hallo, mein Name ist Estella Müller.

Ich bin in Köln aufgewachsen und lebe seither in dieser Großstadt. Zur anderen Hälfte bin ich Schweizerin und suche die Nähe zur Natur und zum einfachen Leben. Leider bin ich erst seit kurzem bei den Pfadfindern des DPBM jedoch eifrig dabei alles nachzuholen 2018 habe ich mein Abi gemacht und arbeite seither im Garten-, und Landschaftsbau, als Kinderschwimmlehrerin und in der Gastronomie.  Im Jahr 2020 fange ich eine Ausbildung zur Orgelbauerin an. Ansonsten zeichne, male und werkle ich gerne. Musik machen gehört auch dazu, sowie Radfahren und Motorradfahren.

 

Die abenteuerlichen Geschichten und Erfahrungen meiner Familie und auch die „Nicht- ortsgebundene Heimat“ dieser, motivieren mich meiner Neugier nachzukommen und selbst auf Weltfahrt zu gehen!


Lotte

*ist wieder zu Hause*

"Moin, ich möchte die Welt unter meinen Füßen spüren wie pieksende Kiesel in einem erfrischenden Flussbett.
Die Reise soll mich formen wie eine Schlucht in der einst ein tosender Strom seinen Weg erzwang und jetzt eine Oase der Fruchtbarkeit und Harmonie einlädt. Augenblicke werden sich in mein Gedächtnis einbrennen wie ein Sonnenuntergang über den Bergen in die Netzhaut."
Ich bin Lotte und ich freue mich darauf, Zeit zu haben. Zeit, pathetische Dinge zu formulieren, Zeit, um offline und unerreichbar zu sein, Zeit, mir bisher unbekannten Länder und Menschen die Hand und Ohren zu reichen, Zeit, einfach mal zu gucken und zu staunen, Zeit zum reflektieren, Zeit mit tollen, sich gegenseitig stärkenden Frauen zu verbringen die Ähnliches wollen, Zeit für Lieder und Schönes, Zeit, Quatsch und Fehler zu machen, Zeit, mir meiner Privilegien bewusster zu werden und dankbar zu sein, Zeit, neue Gaumenfreuden zu genießen, Zeit, vom rohen Leben zu lernen. Es soll nicht immer bequem sein, sondern echt. Aus dem Pfadfinderbund Boreas stamme ich und suche noch nach meiner Aufgabe im Leben.


torja

*ist wieder zu Hause*

Torja ist im VCP groß geworden, hat sich dann weit über den Nestrand gebeugt und ist sofort bei Flüggewerden zum Laninger Wandervogel davongesegelt. Im Juli kappt sie alle Taue nach Dresden, dann ist sie nämlich 22, mit ihrem Psychologie Bachelor fertig, und tingelt los; von Armenien über den Iran bis in die Mongolei mag sie mit dabei sein. 

Sie sammelt nämlich fleißig tausend und ein neues Zuhause und kann überall sofort friedlich einschlafen.

Wie so viele Begegnungen mit Menschen, Bergpässen und langwimprigen Kühen in einen Kopf passen sollen, ist für sie zwar grade noch unvorstellbar, doch sie freut sich schon, all die Erlebnisse in Tagebuchskizzen, Gedichtfragmenten und Rocktaschen-Krimskrams zu memorieren.

Auch fühlt sie sich gerne dafür verantwortlich, in jeder passenden Situation "noch ein Lied" zu erbitten, bloß die konkrete Jukebox-Tätigkeit delegiert sie dann gerne an skip.

monchhi sagt, torja benutze sehr viele wundersame Adjektive - davon muss man sich aber selbst überzeugen!


nuro

*ist wieder zu Hause*

Ich bin nuro vom Laninger Wandervogel. Im August 2019 werde ich zur Weltfahrtenstaffel stoßen und dann bis März 2020 Dreck an den Schuhen haben und die Freiheit im Haar spüren. Denn dieses Jahr mache ich mein Abi und kann endlich draußen Landkarten studieren und muss das nicht mehr heimlich im Unterricht tun. Ich möchte die ganze Welt als Zuhause haben, Abenteuer erleben und an neuen Erfahrungen wachsen. Zudem freue ich mich in einer Gruppe mit starken, mutigen Frauen unterwegs zu sein! Wir werden so einiges erleben und ganz bestimmt überwältigt von der Fülle dieser Welt zurückkommen! Bis dahin genieße ich die Zeit der Vorbereitung und vor allem der Vorfreude.


skip

*ist wieder zu Hause*

Hallo ich heiße Skip und werde von Juli 2018 bis März 2019 durch viele, das weiß ich schon jetzt, aufregende und wunderschöne Länder reisen.

Nach einem wilden Abstieg, zwei nassen Flusstagen und kurzen Herzinfackten ein Haus im Nirgendwo finden und von liebenswerten Menschen angenommen und bekocht werden.

Auf Rucksäcken in Tiflis hocken und sich von Ukrainern besingen lassen. Auf der Hafenmauer in Danzig sitzen und von einem Tramp über die Ostsee nach Bremen träumen.

Ich habe schon ziemlich viele gute Erinnerungen, aber meinetwegen können das noch mehr werden.

 

Ich möchte so lange mit euch unterwegs sein, bis wir wilde Augen haben und eine Frau mit Kind uns beim Straßensingen fragt ob wir bei ihr Duschen möchten. Ach und ich will wieder Berge sehn! Und das Meer!  


Bente

*ist wieder zu Hause*

Hey, ich bin Bente vom Laninger Wandervogel. Die letzten 13 Jahre meines Lebens habe ich sehr viel Zeit in der Schule verbracht und mache diesen Sommer nun endlich mein Abitur. Sehr bald nach meinem letzten Schultag steige ich dann in die Weltfahrtenstaffel ein und mache mich zusammen mit einigen wunderbaren Mädels auf den Weg Richtung Osten. Ich freue mich sehr darauf endlich einmal nicht nur in den Ferien oder am Wochenende aus meinem Alltag auszubrechen. Für mich bedeutet auf Fahrt sein, auszusteigen aus dem System und der geordneten, behüteten Struktur in der ich aufgewachsen bin, mit freiem Kopf zu neuen Ufern aufzubrechen, mir unbekannte Flecken dieser Erde entdecken, Menschen kennenlernen und Momente erleben, die ich mir so jetzt noch gar nicht vorstellen kann.  Was die Zukunft bringt, halte ich mir offen und denke, dass das Eintauchen in neue Umstände und Horizonte mir Kraft gibt, reflektiert und bewusst in dieser Welt zu leben und zu handeln.


Flora

*ist wieder zu Hause*

Wenn man den langen, langen Schulalltag endlich hinter sich lassen kann, eignet sich nichts besser als eine Weltfahrt, um das Leben in anderen Ländern und vielleicht auch sich selbst ein bisschen besser kennenzulernen, findet Flora. 

Sie kommt aus dem Deutschen Pfadfinderbund Mosaik und hat daher schon Großfahrten innerhalb Europas hinter sich. Aufgewachsen ist sie dort vor allem zwischen ganz vielen Jungs. Diesmal nur unter Damen zu reisen wird also noch mal eine ganz neue Erfahrung.

Deshalb wächst die Vorfreude darauf, diesen Sommer die Reiseschuhe zu schnüren und als Teil der bunten Gruppe nach Asien loszuziehen, für sie jeden Tag mehr.

Wie lange sie dabei bleibt, weiß sie selber noch nicht so genau, aber mindestens acht Monate, das steht fest!

Für ihr geplantes Musiktherapiestudium freut sich Flora auf alles, was in den verschiedenen Ländern das Ohr zum Tanzen bringt und die damit verbundenen Begegnungen. Vielleicht entstehen aber auch ganz neue Pläne?



knopf

*ist wieder zu Hause*

Ich bin Knopf aus der CPD und habe 2018 mein Abi gemacht und genieße im Moment die Freiheit und da war klar, dass ich mir die Weltfahrt nicht entgehen lassen.

Für mich bedeutet auf Fahrt sein, die Welt bewusster und neu wahrzunehmen und auch mal einfach nur die Stille an einem abgelegenen See zu genießen ohne den Alltagsstress im Kopf zu haben und gleichzeitig doch viele wertvolle Eindrücke in sich aufzunehmen.

Nach meiner Rückkehr möchte ich mit einer Ausbildung zur Tischlerin beginnen.


pianne

*ist wieder zu Hause*

Hallo! Ich bin pianne aus dem Laninger Wandervogel, ich freue mich sehr von April bis Oktober 2019 Teil der Frauenfahrtenstaffel zu sein und endlich mal wieder einige Marmeladengläser mit Erinnerungen an neue Gerüche, Landschaften, Melodien, wildem Fahrten-Spunk und tollen Begegnungen zu füllen.

Der Osten reizt und ich genieße die schon die ganze Vorbereitung so sehr! Neben Reiseführern studiere ich im Moment noch Biologie und Philosophie auf Lehramt und tippe ganz schnell meine Abschlussarbeit über Naturschutz und Biodiversität. Was für ein Fest, sich dann bald für so lange Zeit auch in die Natur zu begeben und endlich nicht mehr nur durch die Bibliotheksfenster zu betrachten was mir so schützenswert erscheint!

 

Zurück lasse ich für die Zeit auch ein ziemlich tolles Wohnprojekt – dennoch oder gerade deshalb freue ich mich sehr auf das offene Miteinandersein in der Fahrtengruppe mit so mutigen bündischen Frauen! 


monchhi

*ist wieder zu Hause*

Hallo! Ich bin monchhi aus dem Laninger Wandervogel und von April bis Oktober 2019 bei der Fahrtenstaffel dabei. Das Fernweh hat mich schon recht früh in meinem mittlerweile

22-jährigem Leben gepackt und scheint mich einfach nicht los zulassen. Vor gerade mal einem Jahr habe ich versucht mein „Vagabundenleben“ an den Nagel zu hängen, um in Göttingen Ökosystemmanagement zu studieren. Und obwohl ich mich hier in einem kleinen Bauwagen-/Gartenprojekt am Stadtrand unheimlich wohl und erfüllt fühle & das Studium mich zumindest streckenweise fesselt, zieht es mich trotzdem wieder fort.

 

Auf Fahrt sein heißt für mich einen Einblick in das Facettenreichtum der Menschheit zu bekommen, aus der westlichen Wohlstandsblase herauszutreten und durch die Andersheit fremder Länder und Menschen auch einen neuen, erweiterten Blick auf mich selbst und meine Kultur zu erhaschen. Umso mehr ich ein Gefühl dafür habe, auf wie viele verschiedene Arten und Weisen ein Mensch leben kann, umso selbstbewusster und dankbarer kann ich die Entscheidungen darüber treffen, wie ich selber leben möchte.


Ronja

*ist wieder zu Hause*

Ronja hat ihre Heimat im Laninger Wandervogel. 

Sie ist von Beruf Weltenbummlerin und lässt sich daher die Weltfahrtenstaffel auf keinen Fall entgehen. 

 

Ronja hat viel Mut in ihren Taschen. Mit ihr kann man so einiges wagen.